Junge Philharmonie Erlenbach

- ein wahres Aushängeschild der kleinen Stadt

 

Rede des Bürgermeisters

 

Bericht vom Festakt

 

Passend zu Trosts Thesen hatte die grandiose Junge Philharmonie Erlenbach unter der Leitung von Holger Blüder zwei leuchtende Werke des 19. Jahrhunderts ausgesucht: Richard Wagners Kaisermarsch, mit dem er sich 1871 dem neuen deutschen Kaiser Wilhelm I. empfehlen wollte und Beethovens 5. Sinfonie mit dem bekannten »Schicksalsmotiv«.

Zu Eröffnung des Festaktes spielte die Junge Philharmonie den Kaisermarsch von R. Wagner sehr frisch, und trotz pompöser Anklänge bei Wagner stets mit graziöser Transparenz, schufen die Streicher und Bläser einen wunderbaren Gesamtklang in der Frankenhalle, hielten Spannungen und Kraftausbrüche bemerkenswert gelassen aus.

Nach der Pause begeisterte die Junge Philharmonie die Zuhörer und bot im vollbesetzten Haus ein hochkarätiges Konzert. Das Anfangsmotiv der Fünften Sinfonie ist zu Beethovens akustischer Visitenkarte geworden und zieht sich durch die Sinfonie. Ebenso zog sich die Konzentration des Klangkörpers mit 45 Musikern durch die Komposition und behielt in allen vier Sätzen die Spannung.

Die Junge Philharmonie musizierte immer homogen und behauptete sich durch gute Phrasierung und Ausdruck. Es gab keinen Aussetzer, sondern eine sich von Satz zu Satz steigernde Musizierlaune, die Streicher und Bläser gleichermaßen ergriff und zu Höchstleistungen antrieb.

Freude und Begeisterung der Zuhörer entlud sich in einen frenetischen Schlussapplaus - in Getrampel und Standing Ovations. Ein wahres Aushängeschild der kleinen Stadt, die ihre Talente an diesem Tag im allerbesten Licht zeigen konnte.

 

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