Oboe / Fagott

Der Unterricht

... findet für Anfänger in den ersten beiden Jahre in Gruppen statt. Danach kann der Unterricht als Einzelunterricht stattfinden. Gerade für den Beginn bietet der Gruppenunterricht die Möglichkeit gemeinsam zu musizieren und voneinander zu lernen.

 

 

 

 

Einstiegsalter

            ab 10 bis 13 Jahren

 

Ensemblespiel

            Kammermusik mit gleichen oder anderen Instrumenten

            Jugendblasorchester

            verschiedene Orchestergruppen

 

Musikrichtung

            von Barock bis Moderne

 

Kosten für ein Neuinstrument

            für eine Oboe ab 1.500 €

            für ein Fagott ab 2.000 €

            (am Anfang auch Mieten möglich)

 

In der Unterrichtsgebühr für den Hauptfachunterricht sind enthalten

            Alle Ensembles und Orchester

            Ergänzungsfächer

 

 Die Oboe ...

... zählt zu den Doppelrohrblattinstrumenten. Doppelrohrblatt bedeutet, dass zwei schwach gewölbte, dünne Holzblättchen, die fest um eine kleine Metallhülse gebunden sind, beim Anblasen gegeneinander schwingen.

Als Erfinder der Oboe gelten J. de Hotteterre und M. Philidor, die die ersten Oboen ab 1654 in Paris bauten. Spätestens um 1664 verwendete J. B. Lully die Oboe im Orchester.

Die Komponisten des 18. Jh. setzten die Oboe solistisch in Sonaten, Suiten und Konzerten ein. Ab ca. 1730 gehörten zwei Oboen zum festen Holzbläsersatz.

  

Das Fagott ...

... zählt zu ebenfalls zu den Doppelrohr-blattinstrumenten von konischer Bohrung mit geknickter Holzröhre und S-förmigem Metallanblasrohr. Um 1670 erhielt das Fagott die moderne dreiteilige Form. Der ausdrucksfähige Klang des Fagottes ist weich und etwas näselnd. Als Generalbassinstrument trat das Fagott um 1620 auf. Im klassischen Orchester ist es in der Regel zweifach besetzt und im romantischen Orchester dreifach.